Kategorie: Stillen bei einer Frühgeburt, Pumpstillen

Wer stillen möchte, muss bei einer Frühgeburt einiges beachten. Ist das Neugeborene noch zu schwach, um angelegt werden zu können, muss die Muttermilch abgepumpt werden. Hierbei sind insbesondere auch die hygienischen Vorgaben zu beachten, damit die Muttermilch über die Sonde verabreicht werden kann. Die abgepumpte Muttermilch wird zunächst auf Keime überprüft, die in einem gesunden Erwachsenenkörper durchaus vorkommen, für ein Frühchen allerdings ab einem gewissen Grenzwert gefährlich sein können.

In diesem Bereich erfahrt ihr wissenswerte Details zur Muttermilchernährung, zum Abpumpen der Muttermilch und was ihr bei auftauchenden Stillschwierigkeiten unternehmen könnt. Ebenso gibt es hier Informationen, wie ihr die Milchmenge steigern könnt. Ein Frühchen stillen ist nicht nur möglich, sondern auch wertvoll. Dass die Gabe von Muttermilch grundsätzlich für das Neugeborene gesund ist, ist allgemein bekannt – in Bezug auf das frühgeborene Kind bringt das Stillen weitere positive Effekte mit sich. Das Stillen wird unter anderem auch “die erste Impfung” genannt, da durch das Stillen Antikörper an das Neugeborene weitergeht, welche bei einem Frühchen in der Regel kaum oder gar nicht vorhanden sind.

Bedenkt man, dass insbesondere auf einer Frühchenstation Keime nie gänzlich ausgeschlossen werden können, ist es eine gute Möglichkeit, aktiv etwas beizutragen, was dem Kind nachweislich hilft. Eine Studie hat darüber hinaus ergeben, dass die Muttermilchgabe Schmerzen lindern kann, welches ebenfalls bei Frühgeborenen durch die notwendige intensive Therapie ein Thema ist.


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