Heimmonitoring

H Aktualisiert 07.03.2026 Anmelden zum Speichern

Beim Heimmonitoring wird das Frühchen auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus elektronisch überwacht. Ein kleines Gerät (Heimmonitor) misst kontinuierlich Herzfrequenz und Atemfrequenz und schlägt Alarm, wenn Grenzwerte unter- oder überschritten werden.

Eingesetzt wird das Heimmonitoring bei Frühgeborenen, die ein erhöhtes Risiko für Apnoen (Atemaussetzer) oder Bradykardien (Herzfrequenzabfall) haben. Eltern werden vor der Entlassung intensiv in der Bedienung des Geräts und in Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult.

Das Heimmonitoring gibt Eltern Sicherheit, kann aber auch Stress bedeuten – Fehlalarme sind häufig. Der Kinderarzt oder das SPZ begleitet die Monitorzeit und entscheidet, wann das Gerät abgegeben werden kann.