Wie schläft mein Frühchen am besten?


Was für uns alle gilt, gilt für Frühgeborene ganz besonders: Sie brauchen sehr viel Ruhe um sich gut und ungestört zu entwickeln und zu wachsen. Das Immunsystem wird durch ausreichenden Schlaf gestärkt und sorgt für einen guten Schutz, die Entwicklung, die durch die zu frühe Geburt gestört worden ist, kann mit viel Ruhe gefördert werden. Das heißt, dass das Baby geschützt werden sollte vor Lärm und Licht, wenn es aus der Klinik entlassen worden ist. Immerhin hat es zusätzlichen Stress durch die medizinischen Behandlungen, die in der Klinik notwendig waren, erfahren. Viel Besuch von Verwandten sollte auch nicht zugelassen werden in der ersten Zeit. Wie das Baby am besten schläft, erfahren Sie hier.

Gesunden Schlaf fördern – mit einem geeigneten Babybett

Das Frühgeborene reagiert sehr empfindlich auf extremere Temperaturen. Die ideale Raumtemperatur beträgt für Früh- und Neugeborene 18 Grad Celsius. Achten Sie darauf, dass der Schlafplatz weder direkt an der Heizung steht, noch sollte er in der Nähe des Fensters stehen. Eltern sollten jederzeit ungehindert an Babys Schlafplatz gelangen können. Apropos Schlafplatz: Viele Eltern wollen instinktiv viel Nähe zum Frühchen haben und lassen es dann auch im Familienbett mit schlafen. Aber ist dies eine gute und empfehlenswerte Lösung für Frühgeborene? Experten raten dazu, dass Frühgeborene an einen festen Schlaf- und Wachrhythmus gewöhnt werden sollten, damit es nicht zu Reifeverzögerungen kommt. Jede Störung dieses Prozesses – etwa durch Füttern, wenn das Baby aufwacht, oder durch eine übertriebene Fürsorge, die sich darin zeigt, dass ständig nach dem Baby geschaut wird, sollte vermieden werden. Es wird auch davon abgeraten, das Baby im elterlichen Bett mit schlafen zu lassen, denn es wird dann durch die Bewegungen der Eltern im Schlaf gestört. Wesentlich besser ist es, das Baby sehr dicht am Bett schlafen zu lassen, in speziellen Baby Betten aus Massivholz. Eine besonders geeignete Form des Babybettes ist ein Beistellbett, das direkt am Elternbett befestigt werden kann.
 
Untersuchungen der vergangenen Jahre, die heute als veraltet gelten, meinten sogar einen Zusammenhang zwischen dem Schlafen im Elternbett von Frühchen und dem plötzlichen Kindstod des Kindes ausmachen zu können. Diese Annahme hat sich aber nicht bestätigt, beziehungsweise sie konnte durch neuere Studien widerlegt werden. Das Beistellbett ist hierbei die beste Wahl da das Baby seinen eigenen Schlafbereich hat und es dennoch die Nähe der Eltern spürt, was für einen angstfreien und ruhigen Schlaf sorgt. Das Beistellbett ist offen und wird auf einfache Weise mit dem Elternbett verbunden.

Die Lösung mit dem Beistellbett sorgt auch dafür, dass Eltern in der Nacht nicht aufstehen müssen, wenn das Baby wachgeworden ist, selbst das Stillen geht im Liegen vom Bett aus. Die Beistellbetten gibt es in drei unterschiedlichen Varianten:

  • Klassisches Beistellbett, das jedoch nur eine begrenzte Zeit nutzbar ist
  • Anpassungsfähiges, multifunktionales Beistellbett- ein Bett, das immer wieder an die Bedürfnisse des Kindes angepasst werden kann
  • Ein selbstgebautes Beistellbett, das relativ günstig gebaut werden kann und das auch an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden kann


Wenn das Baby älter wird, kann es in ein anderes Babybett umziehen. Welche Anforderungen ein das Bett für das Baby haben soll, das kann man in einer Checkliste Babybett erfahren.


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