Wachstumsschübe und Ernährung

Wachstums – bzw. Entwicklungsschübe

Unsere kleinen haben Wachstumsschübe – während dieser Wachstumsschübe kann es passieren das sie die PRE regelrecht verschlingen/mehr Milch sondiert bekommen – schlichtweg hungriger sind! Sie können auch “einfach quer sein”, nicht mehr durchschlafen, den Rhythmus völlig verändert haben etc.pp. – aber auch das Gegenteil kann in beidem der Fall sein.

Insgesamt kann man sagen “Baby`s Welt steht einfach Kopf” in dieser Zeit.

Meist fürchten Eltern, der Säugling könne “nicht mehr satt” werden – das ist ein Trugschluß. In diesem Fall bekommt es nicht zuwenig, sondern das Kind hat vielmehr ein erhöhtes Trink – aber auch Kuschel/-Saugbedürfnis!

PRE kann nach Bedarf gegeben werden, so das es kein Problem darstellt, soviel PRE zu geben, wie es das Baby braucht. Es ist nicht notwendig, auf eine andere Milch umzusteigen oder gar Folgemilch zu geben. Inzwischen wird die Folgemilch ausdrücklich nicht mehr empfohlen:

Zitat:

Folgenahrungen (2 und 3) sind für die Ernährung nach dem vollendeten 4. Lebensmonat (d.h. ab 5. Monat!) konzipiert. Sie unterscheiden sich von den Säuglingsanfangsnahrungen (Pre oder 1) durch den geringeren Grad der Anpassung an die Zusammensetzung der Muttermilch. Ein Wechsel auf eine Folgemilch ist aber im Ernährungsplan für Säuglinge nicht notwendig und wird vom Forschungsinstitut für Kinderernährung – FKE (Dortmund) und von der Ernährungskommission der DGKJ (Prof. Koletzko-Dr.v. Haunersches Kinderspital, München) auch nicht mehr empfohlen. Diese sog. 2er und 3er Nahrungen wären somit entbehrlich.

Quelle: //www.kinderarzt-online.org/de/rat … ehrung.php (link is external)

“Größere” Schübe sind;

  •  Zwischen dem 7. und 12. Lebenstag
  •  Nach etwa 6-8 Wochen
  • Nach 3 bis 4 Monaten (ca. 12.-14. Woche)

Weitere Schübe:

  • 19. Woche
  • 26. Woche
  • 37. Woche
  • 46. Woche
  • 55. Woche

zu erwarten und halten ungefähr 1 bis 3 Tage an. Die Zeitangaben können sehr schwanken, so gibt es Kinder, die praktisch von einem Schub in den nächsten übergehen. Hierbei nicht vergessen, das die Zeitrechnung bei Frühchen ohnehin verschoben sein kann, aber auch generell können diese Zeiträume schwanken da nunmal jedes Baby ein kleines Individuum ist.

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