Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß

Bundestinstitut warnt vor Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß

Wenn eine Mutter ihren Säugling nicht stillen kann, kann sie auf Säuglingsanfangsnahrung aus dem Drogerie- oder Supermarktregal zurückgreifen. Im Angebot sind Produkte aus Sojabohneneiweiß und solche aus Kuhmilch. Sojabohnen enthalten Isoflavone in hohen Konzentrationen, sie sollten Säuglingen deshalb über einen längeren Zeitraum nur in begründeten Ausnahmefällen gegeben werden. Isoflavone ähneln dem weiblichen Hormon Estrogen, allerdings ist ihre Wirkung bedeutend schwächer. Sojanahrung kann außerdem vergleichsweise größere Mengen an dem Pflanzeninhaltsstoff Phytat enthalten. Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung aus Sojaeiweiß sollte darum nur gegeben werden, wenn medizinische Gründe vorliegen, und auch dann nur unter ärztlicher Aufsicht.

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