Hirnblutung – Hämorrhagie

Blutung im Gehirn. Reißen der Blutgefäße um die Hohlräume im Gehirn
Peri- und Intraventrikuläre Hämorrhagie

Sehr kleine Frühgeborene (besonders unter der 30.SSW) haben ein großes
Risiko eine Hirnblutung zu bekommen, da sich das Gehirn noch in der
Entwicklung befindet, es noch sehr unreif ist.
Durch Platzen der Blutgefäße am Rand der Ventrikel kann es zu einer
Blutung unter der Ventrikelwand kommen (Grad I). Diese hat normalerweise
keine Folgen.

Eine Blutung in den Ventrikel nennt man intraventrikuläre Blutung. (Grad
II- bis max 50%-wahrscheinlich keine Folgen)+ (Grad III-Ventrikel voll
mit Blut- schwerwiegende Folgen sehr wahrscheinlich).
Bei Grad IV = Periventrikulär entsteht eine Blutung ins Gewebe, was zur
Schädigung der Zellen und somit zur Behinderung führt.
Eine weitere Gefahr der Hirnblutung ist die Koagelbildung, die das
Abfließen des Liquors durch Verschluß des Ventrikels verhindern kann.
Dadurch kann ein Hydrocephalus (umgspr. "Wasserkopf ") entstehen.

Für ausführliche Informationen siehe auch peri- und intraventrikuläre Hirnblutung bei Frühgeborenen