So fühlen sich die kleinen Kämpfer besonders wohl: Tipps zum Einpucken und bequemer Babymode

Babys schreien, quengeln und das oft ohne offensichtlichen Grund. Wenn die Ursache nicht Müdigkeit, Hunger, Durst oder Schmerzen sind, kann es beispielsweise an generellem Unwohlsein oder Unbehagen liegen. Damit sich Babys richtig wohlfühlen, kann man jedoch einige Dinge tun, um diesen Zustand zu unterstützen.

Gerade Frühchen haben es nicht leicht und müssen immer wieder ihre Stärke unter Beweis stellen. Denn in vielen Aspekten sind sie anfälliger und empfindlicher als Nicht-Frühchen. Frühgeborene benötigen daher oft besondere Pflege und Fürsorge. Warum insbesondere bequeme Babykleidung und Methoden wie das Einpucken für Wohlgefühl und Zufriedenheit bei den Kleinen sorgen, erklären wir in diesem Beitrag.

Babymode mit Bewegungsfreiheit

Nur, wenn nichts zwickt oder drückt, kann sich das Baby frei bewegen und fühlt sich gleichzeitig wohl in seiner Haut. Gut sitzende und bequeme Kleidung ist für die Kleinen mindestens genauso wichtig, wie für Erwachsene. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Kleidung nicht zu klein und vor allem funktional ist.

Viele Eltern lassen sich von den bunten Outfits in Mini-Ausführung blenden und kaufen ausschließlich nach Optik oder entscheiden anhand des Preises. Viel wichtiger ist jedoch, auf hochwertige Materialien zu achten und darauf, dass die Kleidung in der richtigen Größe gekauft wird. Viele Hersteller bieten jedoch auch Babymode an, die sowohl hübsch aussieht, als auch funktional ist.


In diesen Fällen macht das Einpucken Sinn

Das Pucken wird verwendet, um dem Baby das Einschlafen zu erleichtern. Durch die Wickelmethode werden Bewegungen eingeschränkt und die Arme und Beine eng an den Körper gewickelt. So soll der sogenannte Moro-Reflex unterbunden werden, der oft dafür sorgt, dass der Schlaf des Babys gestört wird.

Gerade für Frühchen ist es wichtig, ein Geborgenheitsgefühl zu schaffen. Daher ist das Pucken für sie gut geeignet und eine einfache Möglichkeit, sie zu beruhigen. Auch Schreibabys oder quengelige Neugeborene können dank dem Pucken wieder zur Ruhe gebracht werden. Denn das Wickeln bewirkt ein ähnliches Gefühl wie im Mutterleib, wo ebenfalls Bewegungen eingeschränkt werden. Wichtig ist es jedoch, die richtige Wickeltechnik zu beherrschen, um Fehler zu vermeiden.

Die Vorteile von Puckdecken und -säcken

Früher wurden zum Pucken einfache Stoffbänder genutzt, heute kommen vor allem Wickeltücher, Puckdecken oder Pucksäcke zum Einsatz. Bei der Methode kommt es insbesondere darauf an, dass die Wickeltechnik richtig beherrscht wird. Ansonsten kann es schnell zu Haltungsschäden oder gefährlichen Fehlstellungen kommen.

Viele greifen daher zu Hilfsmitteln wie den Pucksäcken. Diese vereinfachen das Wickeln und ersparen einige Handgriffe. Die Stoffe der Pucksäcke oder -decken sind in der Regel atmungsaktiv und aus Naturmaterialien wie Baumwolle gefertigt. Dadurch verhindern sie einen Hitzschlag und können zudem gut gereinigt werden. Einige Modelle verfügen auch über abklappbare Fußteile, wodurch die Belüftung gewährleistet ist.

Egal für welche Methode man sich entscheidet: Am wichtigsten ist, dass man lernt, die Kleinen mit all ihren Bedürfnissen zu verstehen und auf diese einzugehen. Auch sollte man davon absehen, seinen eigenen Willen durchzusetzen. Gerade am Anfang ist es unerlässlich, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen und sich mit dem Wohlbefinden seines Babys zu befassen.


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