Memokid – Studie der Berliner Charité

Die Charité führt aktuell gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt eine von der DFG geförderte Studie zur Gedächtnisbildung im Vorschulalter bei Früh- und Reifgeborenen durch. Aktuell werden Frühgeborene gesucht, die vor der 34. SSW geboren wurden und altersgerecht entwickelt sind.

In dieser Studie soll herausgefunden wreden, wie sich Lernen und Gedächtnisbildung vor und nach der Einschulung unterscheiden. Ideal wären also Kinder, die dieses Jahr eingeschult werden.

Neben den Erfahrungen, die Kinder bei Schulbeginn machen, geht es in dieser Studie unter anderem um Botenstoffe, also die Hormone im Körper – diese werden durch Speichelproben analysiert.

Ebenso wird die Entwicklung der Gehirnstruktur und -akitvität, die mit der Gedächtnisbildung einhergeht, analysiert. Zum sichtbar machen der Lern- und Denkprozesse wird die Magnetresonanztomographie verwendet. Diese ist ein bildgebendes Verfahren auf dem physikalischen Prinzip der Kernspinresonanz: In einem sehr starken Magnetfeld lassen sich präzise Schnittbilder des Körpers und der Organe erzeugen.


Teilnehmen kann man, wenn das Kind:

  • vor 34 oder nach 37 Schwangerschaftswochen auf die Welt kam,
  • wenn Ihr Kind 2019 in die Schule gekommen ist oder 2020 in die Schule kommen wird,
  • altersgerecht entwickelt ist und
  • nicht an einer psychiatrischen oder neurologischen Erkrankung leidet.

Alle Informationen zur Studie findet ihr hier:

Memokid

Bei Interesse meldet euch unter:

Tel. (030) 450 629 213 | memo-kid(at)charite.de


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